Biografie Tabellarisch

Alfonso Hüppi

Alfonso Hüppi, 1959 in seinem Atelier in Pforzheim
Alfonso Hüppi, 1966 in der Galerie Gunar, Düsseldorf
Alfonso Hüppi, 1978 vor seinem Werk in Basel
Alfonso Hüppi, Leiter des Etaneno-Museum im Busch, 1999 Namibia

1935
Geboren am 11. Februar 1935 in Freiburg im Breisgau

1939
Rückkehr der Familie in die Schweiz. Wächst in Sursee (Kanton Luzern) auf

1950-1954
Ausbildung als Silberschmied in Luzern

1954-1958
Silberschmied (Hammerarbeiter) in Zug

1958
Hüppi beginnt ein Studium der Bildhauerei bei Josef Weber an der Kunst- und Werkschule in Pforzheim  

1958-1959
Reisen in den Nahen Osten

1960-1961
Studium der Kalligrafie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Hamburg

1961-1964
Dozent für Kalligrafie und Bildnerisches Gestalten an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Hamburg

1962
Heirat mit der Künstlerin Brigitta Weber (1939-1996)

1963
Geburt des Sohnes Thaddäus Hüppi

1964
Erste Einzelausstellung in der Galerie Parnass, Wuppertal sowie in der Staatlichen Kunsthalle, Baden-Baden

1964-1968
Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (Grafik, Kataloge, Plakate, Ausstellungen)

1965
Geburt des Sohnes Johannes Hüppi

1966
Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg

1969
Preis der International Biennial of Graphic Arts in Ljubljana, Slowenien

1970
Beteiligung an der Biennale (Padiglione sperimentale) Venedig
Teilnahme an der 5. Internationalen Triennale für farbige Druckgrafik, Grenchen, Schweiz

1971
Einzelausstellung Museum Folkwang in Essen und Goethe-Institut Kairo.
Erste Begegnung mit Max Bill

1972
Teilnahme an der documenta 5, Kassel, kuratiert von Harald Szeemann als einer von 178 Künstlern in Herbert Diestels Schubladenmuseum in der Abteilung Museen von Künstlern

1973
Einzelausstellung in der Kunsthalle Bern

1974
Hüppi erhält den Kunstpreis Berlin, überreicht von der Akademie der Künste Berlin. Große Einzelausstellung „Reliefs-Zeichnungen-Collagen“ im Städtischen Museum Leverkusen Schloss Morsbroich

1974-1999
Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. In diesem Rahmen unternimmt er Studienreisen mit Studenten nach Paris, Rom, Venedig, Sizilien, Tunesien, Türkei, Elsass, Schweiz, Ägypten, Iran, Armenien, Namibia, Syrien.
(Zu seinen Studenten gehören u.a. Monika Baer (*1964), Holger Bunk (*1954), Christina Doll (*1972), Jörg Eberhard (*1956), Claus Föttinger (*1960), Silke Leverkühne (*1953), Horst Münch (*1951), Markus Oehlen (*1956), Thomas Rentmeister (*1964), Dirk Skreber (*1961) und Corinne Wasmuht (*1964)

1976
Einzelausstellung in der Galerie Medici, Solothurn, die ihn regelmäßig ausstellt

1977
Teilnahme an der documenta 6, Kassel in der Sektion Zeichen und Geste kuratiert von Manfred Schneckenburger

1980
Einzelausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

1981
Einzelausstellung Augustinermuseum, Freiburg im Breisgau sowie im Kunstmuseum Bern

1985
Beginn der Zusammenarbeit mit der Galerie Henze in Campione d’Italia, die ihn bis heute als Henze & Ketterer repräsentiert

1991
Einzelausstellung im Museum am Ostwall, Dortmund

1993
Mitglied in der Akademie der Künste Berlin

1996
Ausstellung „4 Hüppi“ im Museum für Neue Kunst Freiburg, mit Werken von Alfonso, Brigitta Thaddäus und Johannes Hüppi

1997
Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg und Teilnahme an der signifikanten Ausstellung „Regel und Abweichung, Schweiz Konstruktiv 1960–1997“, im Haus für Konkrete Kunst Zürich und im Musée d’Art Neuchâtel

1998-2017
Gründung des „Etaneno-Museum im Busch“ in Namibia mit Erwin Gebert und Tätigkeit als Leiter des Museums und des Künstlerprogramms bis zum Projektende 2017

2003
Teilnahme am Kulturprojekt „Benchmarking”, A Korean-Swiss Cultural-Project, Nam-San Park in Seoul.

2005
Heirat mit Yeon Shin Kim

2006
Ausstellungstournee in Australien mit Stationen in Canberra, Melbourne und Sydney 

2007
Werkverzeichnis der Druckgrafik (1953-2006) erscheint

2010
Einzelausstellung „Holzwege“ in der Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern  

2012
Übergabe des schriftlichen Vorlasses an die Akademie der Künste Berlin

2015
Verleihung Preis der art Karlsruhe, zusammen mit der Galerie Reinhold Maas 

2017
Erich-Heckel-Preis 2017

2020
VAN HAM Art Estate übernimmt die Betreuung des künstlerischen Vorlasses